Tipps zum Messebesuch der connecticum Firmenkontaktmesse
Antworten auf häufig gestellte Fragen
- Was bringt der Besuch der connecticum?
- Wie soll ich mich auf die Messe vorbereiten?
- Welche Möglichkeiten gibt es zur Messevorbereitung?
- Soll ich gleich meine Bewerbungsunterlagen mitbringen?
- Ist die Messe auch für Studierende der ersten Semester interessant?
- Wie spreche ich die Unternehmensvertreter an?
- Was soll ich anziehen?
- Kann ich die Frage nach dem Gehalt stellen?
- Wie nutze ich die gewonnenen Kontakte?
- Think about it! Wie kann ich meine beruflichen Ziele und Wünsche ordnen und präzisieren?
Was bringt mir der Besuch der connecticum?
Auf der connecticum erhalten Sie Informationen für Ihre Berufs- und Karriereplanung aus erster Hand: Sie können alle für Sie wichtigen Fragen im direkten Gespräch mit den Unternehmensvertretern in einer ungezwungenen Atmosphäre klären. Mit Ihrem Messebesuch können Sie unterschiedliche Ziele verfolgen:
Stehen Sie kurz vor oder bereits in der Bewerbungsphase für ein Praktikum, eine Abschlussarbeit, ein Traineeprogramm oder den direkten Berufseinstieg dient die Messe der gezielten Kontaktaufnahme mit Ihrem Wunscharbeitgeber.
Möchten Sie sich ein erstes Bild über Ihre späteren Möglichkeiten machen, bietet Ihnen die Messe eine ideale Gelegenheit, potentielle Arbeitgeber und deren Anforderungen an Bewerber kennen zu lernen. Fragen zu gewünschtem Studienabschluss (z.B. Bachelor oder Master), Schwerpunktwahl, Auslandsaufenthalt, Fremdsprachenkenntnissen, Praktika und Abschlussarbeiten können Sie hier rechtzeitig stellen. Damit erweitern Sie die eigene Entscheidungsgrundlage für Ihren zukünftigen Weg und verbessern so auch Ihre Studienplanung.
Des Weiteren können Sie im Gespräch mit Unternehmensvertretern Ihr eigenes Auftreten testen und einen Einblick in die unterschiedlichen Unternehmenskulturen gewinnen.
Nutzen Sie die Möglichkeit in Informationsgesprächen interessante Kontakte zu Fachkräften und Verantwortlichen der Unternehmen zu knüpfen, auf die Sie sich später berufen können.
zurück nach obenWie soll ich mich auf die Messe vorbereiten?
Die meisten Unternehmen schätzen es, wenn Bewerber mit gezielten Fragen an die Stände kommen. Als Standbesucher sollten Sie eine Vorstellung davon haben, was Sie in Zukunft beruflich machen möchten und welche Ihre persönlichen, beruflichen und fachlichen Qualifikationen sind.
Um den Messetag auch richtig nutzen zu können, ist eine gute Vorbereitung wichtig. Neben der eigenen Standortbestimmung ist daher auch eine Reflexion des Berufswunsches empfehlenswert: Wohin möchte ich mich in Zukunft entwickeln? Möchte ich in einem kleinen/ großen/ internationalen Unternehmen arbeiten? Sind für mich geregelte Arbeitszeiten wichtig oder bin ich da flexibel? Möchte ich meine Arbeitszeit selbst bestimmen? Wie sieht für mich die Gewichtung zwischen beruflicher Entfaltung und Privatleben aus? Wäre ich bereit, für meinen Job umzuziehen oder häufig zu reisen? Inwieweit bin ich bereit, von meinen Idealen abzuweichen? Welche Kompromisse könnte ich akzeptieren? Je konkreter Ihre Vorstellungen als Bewerber sind, desto besser können die Unternehmensvertreter Sie beraten und mit Ihnen gemeinsam das richtige Tätigkeitsfeld finden.
Die connecticum bietet die Chance, sich den Firmenvertretern und Personalentscheidern persönlich vorzustellen. Daher sollte der erste Eindruck nicht gleich mit der Frage "Und was macht Ihr Unternehmen so?" verdorben werden. Die Aussteller sind auf der Suche nach engagierten und aktiven Mitarbeitern, was mit einer solchen Eröffnungsfrage nicht signalisiert wird. Es wird von Ihnen nicht erwartet, dass Sie die komplette Produktpalette auswendig kennen. Allerdings sollte Ihrerseits zumindest so viel Interesse bestehen, dass Sie sich in Grundzügen über das Unternehmen sowie seine Tätigkeitsfelder informiert haben und über die aktuellen Branchentrends auf dem Laufenden sind.
zurück nach obenWelche Möglichkeiten gibt es zur Messevorbereitung?
Einen ersten Überblick gibt der Pocket-Messe-Guide mit allgemeinen Informationen und Kontaktdaten der Aussteller. Auf der connecticum-Website sind alle teilnehmenden Unternehmen mit ihren Profilen, Anforderungen und aktuellen Jobangeboten sowie alle Vortragstermine aufgeführt. Über die Merklisten-Funktion können Sie Ihre Messe-Agenda leicht zusammenstellen.
zurück nach obenSoll ich gleich meine Bewerbungsunterlagen mitbringen?
Das hängt von Ihren persönlichen Zielen auf der Messe ab. Möchten Sie sich einen Überblick über relevante Arbeitgeber verschaffen und sich eher allgemein informieren, dann ist es nicht nötig, eine komplette Bewerbungsmappe mitzubringen. Interessieren Sie sich jedoch für einen Einstieg oder ein konkretes Jobangebot bei einem bestimmten Unternehmen, dann nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Bewerbungsmappe persönlich am Messestand abzugeben. Sie können so ein erstes Gespräch mit dem Personalverantwortlichen oder Fachvertreter führen und Ihre schriftliche Bewerbung mit einem individuellen Eindruck bereichern.
Ein anderer Aspekt ist das Testen des eigenen Marktwertes. Die Unternehmen haben jeweils unterschiedliche Anforderungsprofile. Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Ihr Profil ankommt, kann es sinnvoll sein, den eigenen Lebenslauf mit Unternehmensvertretern durchzugehen. Dies kann auf Basis eines mitgebrachten Lebenslaufs erfolgen, bei dem Sie auf einem DIN A4-Blatt Studienschwerpunkte und Erfahrungen zusammenfassen; aber natürlich auch in einem Gespräch, in dem Sie die groben Eckpunkte Ihres bisherigen Werdegangs skizzieren.
zurück nach obenIst die Messe auch für Studierende der ersten Semester interessant?
Ja, denn in erster Linie dient die Messe dazu, Kontakte zu den Unternehmen aufzubauen. Fast alle Unternehmen haben nicht nur Bedarf an Absolventen, sondern halten auch Angebote für Praktika, Studentenjobs und Abschlussarbeiten bereit. Studienanfänger sollten sich nicht scheuen, mit den Unternehmensvertretern in Kontakt zu treten. Im Gegenteil: die Unternehmen sehen es gern, wenn sich die Studierenden schon frühzeitig um ihre berufliche Zukunft kümmern und klare Ziele vor Augen haben. Gerade den jüngeren Semestern bietet der Messebesuch eine sehr gute Gelegenheit, Gespräche mit den Personalentscheidern zu trainieren oder frühzeitig Erkenntnisse für die künftige Studiengestaltung zu gewinnen.
zurück nach obenWie spreche ich die Unternehmensvertreter an?
Wichtig ist, dass Sie aktiv auf die Firmen zugehen und nicht nur darauf warten, dass Sie angesprochen werden. Die Unternehmensvertreter sind in der Regel mit der Messesituation vertraut und werden Ihnen den Gesprächseinstieg leicht machen. Zeigen Sie, dass Sie sich bereits mit dem Unternehmen, den Geschäftsfeldern und eventuell auch schon mit den Einstiegsmöglichkeiten befasst haben. Verdeutlichen Sie, warum Sie sich für das Unternehmen interessieren. Erläutern Sie kurz die wichtigsten Punkte Ihrer Ausbildung. Wenn Sie sich noch in der Orientierungsphase befinden, schadet es nicht, wenn Sie dies erwähnen. Ihr Gesprächspartner kann sich dann besser auf Sie einstellen. Treten Sie authentisch auf und zeigen Sie, dass Sie Ihre Qualifikationen und Fähigkeiten reflektiert haben und realistisch einzuschätzen wissen. Das richtige Maß an Selbstbewusstsein kommt immer gut an. Um für eine spätere Bewerbung alle wichtigen Daten parat zu haben, lassen Sie sich am Ende des Gesprächs eine Visitenkarte geben.
zurück nach obenWas soll ich anziehen?
Das berühmte "gepflegte Äußere" ist entscheidend. Die Kleidung sollte so ausgewählt werden, dass Sie darin vorteilhaft aussehen und sich gleichzeitig wohl fühlen.
Verkleiden Sie sich nicht, denn Inneres und Äußeres sollten zusammenpassen und Ihren individuellen Stil zeigen. Gleichwohl sollte Ihr Outfit mit dem "Dresscode" des Wunschunternehmens und der angestrebten Position einigermaßen harmonieren.
zurück nach obenKann ich die Frage nach dem Gehalt stellen?
Bei Fragen zum Verdienst differiert die Praxis der einzelnen Unternehmen. Angaben über Einstiegsgehälter und Verdienstmöglichkeiten gehören bei manchen zur Standard-Information, andere treffen dazu keine oder nur sehr vage Aussagen. Die Höhe des Gehalts richtet sich nach den individuellen Kompetenzen des Bewerbers, die er für die zu besetzende Position mitbringt. Daher fallen pauschale Antworten oft schwer. Grundsätzlich gehört diese Frage jedoch eher in die nächste Stufe der Bewerbung und kann in einem ruhigeren Umfeld sicher auch besser geklärt werden.
zurück nach obenWie nutze ich die gewonnenen Kontakte?
Nach den Gesprächen und Eindrücken müssen Sie für sich die Frage beantworten, welches Unternehmen zu Ihnen passt und ob Sie sich mit den Produkten identifizieren können. Hat Sie die Präsentation des Unternehmens angesprochen? Stimmte die zwischenmenschliche Atmosphäre? Welche für Sie wichtigen Kriterien erfüllt das Unternehmen? Fallen die Antworten positiv aus, dann nutzen Sie die Zeit nach der Messe, um sich bei den Unternehmen, für die Sie sich interessieren, zu bewerben. Der Messebesuch ist dabei ein geeignetes Argument, wie Sie auf das Unternehmen aufmerksam geworden sind und warum Sie sich gerade bei diesem Unternehmen bewerben. So können Sie sich in Ihrer Bewerbung auf das gemeinsame Gespräch bei der connecticum beziehen.
zurück nach obenThink about it!
Wie kann ich meine beruflichen Ziele und Wünsche ordnen und präzisieren?
Um sich erfolgreich präsentieren zu können, ist es unerlässlich sich im Vorfeld Gedanken über die eigenen Ziele, Wünsche und Fähigkeiten zu machen. Daher sollte zu Beginn der Bewerbungsphase eine Bestandsaufnahme der eigenen Situation erfolgen.
Folgende Fragen können Ihnen helfen, Ihren momentanen Standort zu bestimmen: Was mache ich gern? Was habe ich bisher gemacht? Wo lagen meine Schwerpunkte? Was kann ich wirklich? Was zeichnet mich aus?
Um ein umfassendes Ergebnis zu erhalten, gleichen Sie das so entstandene Selbstbild am besten mit dem Eindruck ab, welchen Freunde und Bekannte von Ihnen haben. Fassen Sie Ihre fachlichen Voraussetzungen (Schwerpunkte im Studium, Praktika, Fremdsprachen, Auslandsaufenthalte), aber auch Ihre Soft Skills zusammen. Bereiten Sie sich auf künftige Gespräche so weit vor, dass Sie Ihre Stärken nicht nur nennen ("ich bin teamfähig"), sondern in einem konkreten Zusammenhang darstellen können. Durch Beispiele geben Sie Ihrem Gesprächspartner die Möglichkeit, Ihre Aussage besser nachvollziehen zu können. Solche exemplarisch verwertbaren Erfahrungen haben Sie sicher schon gemacht: z. B. im studentischen Nebenjob, im Praktikum, bei ehrenamtlichen Tätigkeiten oder ähnlichem.
Lebensläufe sind nicht immer geradlinig oder schlüssig. Entscheidend ist, welche Richtung und Zielvorstellung Sie Ihrem Lebenslauf geben. Formulieren und ordnen Sie Ihre Gedanken ruhig mal in schriftlicher Form. Beim Schreiben können Tätigkeiten, Entscheidungsprozesse, damit verknüpfte Soft Skills und Ziele leichter auf den Punkt gebracht werden.
Am Ende liegt vor Ihnen ein Qualifikationsprofil - alles das, was Sie fachlich und persönlich auszeichnet.
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